Hello there, Knalltüte.

Welch wunderbares Wort: K-N-A-L-L-T-Ü-T-E.  Ursprünglich wird eine Knalltüte für das Erzeugen eines lauten Geräusch (Knall) verwendet. Sie ist ganz einfach selber zu bauen und sorgt oft für stundenlangen Spaß.

Ich weiß nicht genau, ob die Betreiberin des Leipziger Web-Shops knalltüte.de eine ähnliche Gedankenspirale bei der Findung des Namens durchlief. Mir jedenfalls bereitet das Herumstöbern in dem fein gestalteten Shop, mit seinem vielfältigen und inspirierenden Angebot, unheimlich viel Freude. Das Sortiment lässt die Herzen von Gern-Schenkerinen und Gern-Schenkern höher schlagen. Ein bisschen Retro, ein bisschen Schick, gerne Design. Hier findet man so schöne Produkte wie Mustache-Lollipops, die original T-Rex Lampe und fabelhaftes aus dem Bereich Wundermittelchen.

Für Menschen mit haptischem Einkaufsverhalten gibt es auch die Möglichkeit die Palette an Feinlichkeiten im Wildwechsel (Karl-Heine-Str. 69) in Leipzig zu erwerben.

Vielleicht, vielleicht gibt es ja auch irgendwann K-N-A-L-L-B-O-N-B-O-N-S. Ein ebenso fantastisches Wort.

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Game Music.

Neulich nahm ich an einer Verlosung eines Filmpaketes des Kinderfilmblogs teil. Das scheint zunächst nicht sehr spannend, war es aber. Um an der Verlosung teilzunehmen, bat Rochus Wolff, der Autor und Créateur des Blogs, seine Leserinnen und Leser über ihre ersten Erfahrungen mit Computerspielen zu berichten, sprich was und wann. Ich fand die Frage sehr spannend, da ich mich früher eher weniger mit Computerspielen auseinandergesetzt habe. Beim intensiven Nachdenken über das WAS und das WANN, fiel mir auf, dass ich mich doch getäuscht hatte in meiner bisherigen Annahme und ohne es bewusst wahrzunehmen recht häufig mit Computerspielen in Kontakt gekommen bin. Denn mit dem Wandel der Technologie, hat sich auch meine Definition von Computerspielen gewandelt. Ganz besonders in Bezug auf meine persönliche Handy-Smartphone-Entwicklung.

Am Ende dieses intensiven Denkprozesses, stellte ich das Bedürfnis fest, mich intensiver mit unzähligen Musikstücken zu befassen, die immer auch Teil meiner Game-Erfahrung waren und sind. Manchmal summe ich noch heute gedankenverloren die Titelmelodie des Klassiker Tetris vor mich hin. Oder gehe im Kopf eine Schnipps-Strategie durch, wenn ich irgendwo das Angry Birds-Theme höre, selbst wenn es zwei Sitzreihen vor mir im Zug zu hören ist.
Und das alles ziemlich unbewusst um ehrlich zu sein.

Deswegen freute ich mich umso mehr über den Beitrag von Deutschlandradio Kultur über Angele Dubeau und La Pieta mit ihrem Album Game Music * Musique de jeux video (leider lässt sich der Beitrag nicht mehr online finden, sonst hätte ich ihn hier gerne verlinkt). Dubeau´s Musik ist für mich eine sehr freudige, erfrischende und herzliche Erfahrung. Wie oft habe ich bei diversen Einspielungen geschmunzelt und mich über den Varietätenreichtum des Albums erfreut.

Und wie cool ist denn bitte diese wirklich tolle klassische Version des Liedes der kleinen fliegenden Vögelchen?