Wenn jemand eine Reise tut

.. so kann er was erzählen. Diesen ziemlich bekannten Spruch schrieb übrigens Matthias Claudius, wie ich heute gelernt habe.

Gehen wir also davon aus, dass ich ein wenig verreist bin an den letzten Wochenenden. Die vielen wunderbaren Eindrücke möchte ich gerne teilen. Deswegen erscheint heute Teil eins meines kleinen zweiteiligen Berichtes mein kleiner Bericht über die Reise von gen Süden nach Norden und wieder in die Mitte zurück.

Grüß Gott im schönen Bayern. Ich gebe zu, jahrelang glaubte ich an diverse Klischees und Vorurteile bezüglich der bayrischen Kultur und Historie. Erst als ich mich wirklich einmal mit diesem größten aller Bundesländer auseinandergesetzt habe, erkannte ich die Schönheit der Landschaft und die lebensfrohe Art der (meisten) Bayern und Bayerinnen. Und das Bier ist wirklich spitze!

Neulich besuchte ich also Freunde in Oberbayern. Dem Weißwurstfrühstück konnte ich ehrlich gesagt immernoch nicht so wahnsinnig viel abgewinnen, da waren mir die Pancakes lieber. Dafür fand ich die entspannte Atmosphäre und die Freundlichkeit im Hofbräukeller in München fantastisch. Lecker Essen gab es dort außerdem. Vor allem war er nicht so touristisch überlaufen.

Wie wunderbar es war, einfach durch die Landschaft zu fahren und die Berge, Felder und Seen anzuschauen. Auf dem Streifzug durch die Landen verweilten wir in Starnberg (take it easy du kleines Protzdörfchen) und am schönsten aller Seen, dem Ammersee. Es war kalt, aber die Sonne wärmte ein wenig die Nasenspitze. Die Fingerspitzen allerdings erwärmten wir uns an einer leckeren heißen Schoki (wahlweise gab es auch ein spritziges Hefeweizen) bei einem der erfrischensten Kioskbetreiber ever. Direkt an der Strandpromenade am Ammersee zwischen all den noblen Hotels und dem überteuerten Eiscafé hat Herr Miene seinen kleinen Kiosk einen Tag vor unserem Besuch eröffnet. Er betreibt die Bayrische Brandung mit sehr viel Surfercharme und Wortwitz. Zur Feier des Tages spendierte er, neben nicht immer ganz ernstzunehmenden Anekdoten aus seinem Leben, einen kleinen Schuss Amaretto in die Schoki.

Lieber Herr Miene, du hast uns den Tag versüßt und ich wünsche dir viel Erfolg auf deinem Ritt auf der „Bayrischen Brandung“.

Image-1

Nachtrag: Es bleibt bei einem Teil.🙂

2 Gedanken zu „Wenn jemand eine Reise tut

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s